Stiftung Perspektiven
Wege für Menschen mit Krebs

Wissensportal

 

Was ist eigentlich Krebs? Wie entsteht er? Und warum gerade ich?

Viele Patienten stellen sich diese Frage, aber nur ganz selten stellen sie diese Frage ihrem Arzt. Und nur ganz wenige Ärzte denken daran, dass man einem Patienten nicht nur die Diagnose Krebs mitteilen sollte, sondern dass man es auch erklären sollte. Warum? Nun, unser modernes, wissenschaftliches Wissen, was Krebs ist, unterscheidet sich sehr stark von dem, was Patienten und Laien allgemein glauben, was da passiert. Aber nur wer die komplexen Vorgänge bei der Krebsentstehung versteht, kann auch die  komplexen modernen Therapien verstehen. Deshalb möchten wir hier einfach erklären, was Krebs ist.

Was kann ich selber tun?

Hier finden Sie  Informationen zur Komplementären Medizin für Ärzte und Patienten. Diese Informationen sollen die Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten unterstützen und nicht ersetzen. Deshalb gibt es jede Information in einer Fassung für Laien und in einer für Fachleute. Beide sind frei zugänglich, bitte entscheiden Sie selber, welche Sie lesen möchten. Wir nennen die Informationen Faktenblätter, da sie über die wissenschaftlichen Daten zu jedem Thema berichten. Alle Faktenblätter werden jedes Jahr von Experten der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie nach den Regeln der Evidenzbasierten Medizin erstellt und aktualisiert. Unsere Sammlung wächst ständig, wenn Sie eine Information vermissen oder besonders wichtig für Sie finden,  dann finden Sie hier Möglichkeiten, sich aktiv zu engagieren und uns bei der Verbesserung unserer Seite zu helfen.

Faktenblätter zur Naturheilkunde

Faktenblätter zur Ernährung

 

In Kürze finden Sie hier auch Informationen zur  körperlichen Aktivität während und nach einer Krebserkrankung.

Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig Sport treiben, seltener Krebs bekommen. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass auch für die Situation des bereits Erkrankten Bewegung eine ganz wesentliche Funktion hat. Regelmäßige Bewegungsübungen helfen nach der Operation oder während einer Chemotherapie, schneller wieder „fit“ zu werden.

Bewegung während der Therapie führt zu weniger Nebenwirkungen, weniger Erschöpfung und schnellerer Erholung. Dies gilt sogar für Patienten mit einer Hochdosischemotherapie.

Auch für die Zeit nach Abschluss der Therapie ist ein regelmäßiges Bewegungsprogramm das Beste, was Patienten selber für sich tun können. Untersuchungen haben zum Beispiel für Darm- und Brustkrebspatienten gezeigt, dass drei bis fünf Mal pro Woche 45 bis 60 Minuten optimal sind. Dies kommt vielen unserer Patienten am Anfang sehr viel vor. Konkret bedeutet dies, unter der Woche drei Mal und am Wochenende ein bis zwei Mal etwas länger Sport zu treiben. Dies ist sogar in einen Berufsalltag zu integrieren. Welche Bewegungs- oder Sportart man dabei ausübt, ist egal. Walking, Nordic Walking, Fahrrad fahren, Schwimmen, Laufen, Joggen, mit Hund oder Enkelkind spielen, Tanzen gehen oder eine Sportart im Verein ausüben - alles ist möglich und sinnvoll.

Suchen Sie sich die Sportart aus, die Ihnen gefällt, die Sie mit Familienangehörigen, Freunden oder auch alleine gerne treiben, denn dieses Programm sollten Sie „lebenslang“ durchführen.